#04 Date-Mulled Wine 10ml Aroma
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#4 Dattel-Glühwein, komplexer Genuss oder Liebe auf den zweiten Tank
Tom Klarks natürliche Winteraromen #4 Dattel-Glühwein
Nachdem mir #5 Rum-Orangenblüte sofort super gefallen hat, hab ich mich bei #4 schwer getan.
Ich hatte etwas ähnliches erwartet wie der Glühweinanteil bei Christmas. Aber der Glühwein hier ist etwas ganz anderes.
Aber mal von vorne. Mir ist sofort die herbe, raue Note aufgefallen und die hat mich auch erstmal etwas abgeschreckt. Im Kontrast zum lieblichen, weichen Rum-Orangenblüte, wird hier ein Glühwein dargestellt der hinten am Gaumen an einen trockenen Rotwein erinnert, er hat diese trockene, herbe Note. Meine erste Assoziation war fast ein bisschen Hopfen. Also erstmal nicht besonders zugänglich für mich. Aber als Tom Klark Liebhaber bin ich das ja schon gewöhnt und gerade die Aromen die sich mir nicht sofort erschließen, bei denen es etwas dauert bis sie sich öffnen, habe ich die Erfahrung gemacht, dass diese dann auch lange interessant bleiben und nicht langweilig werden, oder man sich überdampft. Manche Aromen muss man sich einfach erarbeiten! Dampfer die einfach sofort die totale Geschmacksexplosion erwarten könnten hier enttäuscht werden, wenn der persönliche Geschmack nicht sofort getroffen wird. Dampfer wie ich, die das Dampfen von bestimmten Aromen als Genuss begreifen und verstehen warum man sich manche Aromen erarbeiten muss, könnten hier wieder mal positiv überrascht werden. So in etwa wie eben einen guten Rotwein, oder Whiskey, oder auch gutes Essen, z.B. Rosenkohl, der sich so richtig erst in der Kombination mit anderen Bestandteilen, ergänzend und kontrastiert, als Schatz unserer heimischen saisonalen Küche präsentiert. Also ich bin hartnäckig geblieben und hab erstmal versucht herauszufinden was wo im Mund passiert. Bei diesem Arome hat meine Taktik die Augen zu zumachen und in mich rein zu fühlen nicht funktioniert. Liegt evtl. daran, dass ich nie der Glühweintrinker war, keine Imaginationen abgespeichert habe, selbst auf dem Weihnachtsmarkt hab ich lieber zum Bier gegriffen. Eventuell auch deswegen meine erste Assoziation zu Hopfen?
OK, also was passiert jetzt bei mir im Mund beim Dampfen?
Als erstes kommt die trockene Note des Rotweins im hinteren Gaumenbereich an, die sich dann aber direkt mit der leichten süße der Dattel vermischt. Interessant finde ich die Kombination, denn Datteln haben ja auch so eine leicht „stumpfe“ Süße, etwas cremig, sanft aber dennoch mit einem leicht herben Gefühl, dass sie im Mund hinterlassen. Das vermischt sich sehr angenehm mit der trockenen Herbe des Rotweins und breitet sich von hinten am Gaumen nach vorne über die Zunge und die Backenbereiche aus. Vorne an der Zungenspitze treffen sie dann auf eine fruchtige Säure des Weins, die mich ein bisschen an Kirsche oder Preiselbeere erinnert. Die fruchtigen Spitzen werden dort aber durch die sich ausbreitende Süße der Dattel abgefangen und vermischen sich im Gesamteindruck harmonisch zum Glühwein.
Es hat bei mir ca. 20ml und fünf Tage gedauert bis ich in der Lage war aufzuschreiben was bei diesem Aroma bei mir passiert. Die ersten 4ml gingen nicht so leicht zu Dampfen, ab dem zweiten Tank konnte ich mich dann langsam auf #4 einlassen und jetzt, nach ca. 20ml, kann ich es kaum aus der Hand legen…
Gedampft hab ich es bis jetzt im Kayfun lite 2019 und im FeV. Für mich passiert im lite deutlich mehr, das oben geschilderte Geschmackserlebnis der Nuancen in den verschiedenen Bereichen des Mundes schiebt sich beim FeV irgendwie zusammen und geschieht mehr in der Mitte des Mundes, auf der Zunge. Das ist schwer zu beschreiben. Die einzelnen Nuancen sind nicht so differenziert wahrzunehmen, der FeV wirkt dadurch etwas gefälliger, aber für mich auch deutlich langweiliger.
Ich habe es leider nicht geschafft meinen Dvarw in den letzten Tagen leer zu dampfen, dass wäre der nächste Verdampfer den ich gerne mit #4 testen würde. Dort hab ich 3x0,8mm drin, also etwas mehr Luft als im lite und im FeV. Wie sich ja bei den anderen Aromen gezeigt hat ist die Luft ein entscheidendere Faktor bei der Geschmacksentwicklung, scheinbar mehr als die Temperatur.
Jetzt hab ich es aber noch geschafft meinen Spica Pro leer zu dampfen und zu reinigen. Also füge ich das noch ein. Im Spica kommt #4 wieder ganz anders. Hier kommt als erstes die Säure im vorderen Mundbereich, die trockene Note des Rotweins tritt in den Hintergrund und ist nur noch leicht wahrnehmbar, dafür kommt die Dattel hier klar zur Geltung. Auch das macht für mich die Aromen von Tom Klark aus. Die Aromen scheinen so fein abgestimmt, dass leichte Veränderungen wieder ein neues Erlebnis bieten. Für mich einzigartig in dieser Form!